Berichterstattung Stuttgarter Zeitung

Kommunalpolitik

Ich finanziere doch nicht das was Frau Kleiner so als „Wahrheit“ hinzerrt.

Mit Zorn im Gesicht las der ehemalige SPD- OV- Vorsitzende Michael Kogler in den letzten Tagen die Berichterstattung von Frau Kleiner im „Strohgäumagazin“ des Stuttgarter Zeitungs- Verbundes. Er und die LeserInnen waren ja schon einiges gewohnt – Beschwerden und Hinweise wurden von der Redaktion aber nicht ernsthaft weiterverfolgt. Aber wenige wie er kann einschätzen, wie hier wirklich berichtet wird. Er kennt die berichteten Sachverhalte aus erster Hand. „Für mich wird in diesem Blatt beständig subjektiv bis über die Grenze zur Manipulation hinaus berichtet und ein hehres Redaktionsstatut und damit das vorgegebene Selbstverständnis über die Bedeutung des Journalismus mit Füßen getreten“.

Starker Tobak! „Hier nur zwei Beispiele aus den letzten Tagen: So wurde am 27. Mai über die Beschlüsse in Sachen Kindergartengebühren berichtet. Subjektiv ist sicher, dass im Artikel verschwiegen wird, dass die SPD in der Vergangenheit mehrfach weitergehende Anträge eingebracht hat und diese auf die Schnelle abgelehnt wurden. Die Grenze zur Manipulation ist für mich überschritten, wenn ausgerechnet ein GR zitiert wird, der sich ansonsten kaum zu Wort meldet und wenn die SPD in der gesamten Hemminger Berichterstattung nicht vorkommt. Nicht mal beim Abstimmungsverhalten.

Ganz offensichtlich wird die Einstellung und damit das Ziel der Berichterstattung, wenn am 29.Mai über die Fraktionen berichtet wird. Zahlreiche GR werden als äußerst kompetent beschrieben, obwohl die Zahl der Wortmeldungen oder deren Inhalt im Rat dies keinesfalls erkennen lässt. Richtig derb wird es aber, wenn als zentrale Botschaft über die SPD- Fraktion der Fraktionsvorsitzende als „Radaubruder“ dargestellt wird. Vielleicht ist es ja der ungeneigten Journalistin entgangen, dass diese Situationen meist dann entstehen, wenn der GR Huber andere Mitglieder anpöbelt und gelegentlich beleidigt – die Sitzungsleitung BM Nafz dazu in sich hinein grinst und nichts sagt.

Aber wundern muss das ja nicht: Zahlreiche sogenannte Berichte von Frau Kleiner bestehen aus dem Orginalton der Verwaltung. Kein kritisch begleitender Journalismus, nein Hofberichterstattung!
Damit ist jetzt Schluss“, so Kogler“ ich bestelle dieses Ärgernis einfach ab.“